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Frankfurt im Februar´08:

Audiomitschnitt einer Veranstaltung
mit Moishe Postone

Im Player zum anhören

Download(94MB)


Broschüre “Islamismus - Kulturphänomen oder Krisenlösung”

Ex-KP Berlin / nun TOP-Berlin

Broschüre(pdf)


Ratgeber zu Neonaziangriffen

der antifaschistischen aktion aus Gera

Ratgeber(pdf)

 

Soli-Party im Juzi

Gegen den alltäglichen
Rassismus und für einen
neuen Afro-Shop in Göttingen!

Hintergründe

22.11 | 22.00h | JuzI (Bürgerstr.41)


Antifaschistische
Gruppe Braunschweig

Antifa-Info-Abend

zum Thema Geschlechterrollen
in der extremen Rechten

mehr Infos

25.11 | 19.00h | Nexus (Braunschweig)



Veranstaltungsreihe zu
Krise & Kapitalismus

"SYSTEM FAILURE - DO NOT CONTINUE"

Krise: Analysen, Auswüchse,
Ausblicke

Flyer(pdf)

Marx-Lesekreis
in Göttingen

beides wird veranstaltet
von der Gruppe 180 Grad

mehr Infos


Naziaufmarsch verhindern!

 

Antifa Toplist

 
...ums Ganze! begrüßt neue Gruppe PDF Drucken E-Mail
Aktuelles - ums Ganze Bündnis

Der Antifa AK Köln bereichert seit neustem das Bündnis!

Unter anderem beteiligte sich der Antifa AK im September diesen Jahres mit einer eigenen Mobilisierung an den Protesten gegen den "Anti-Islam-Kongress" der RechtspopulistInnen von Pro Köln und trug mit der Organisation einer Antifa-Konferenz im Vorfeld zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung bei.

Auf der desweiteren vom AK organisierten Vorabend-Demo, an der auch wir uns mit einem eigenen Aufruf beteiligten, konnte zudem ein linksradikaler Ausdruck an diesem Wochenende geschaffen werden.


 
Finanzmarktkrise und der Kapitalismus PDF Drucken E-Mail
Aktuelles - weltweit

Gegen alle gegenwärtigen Gerüchte:

Krise und Kapitalismus gehören zusammen - das ist nicht neu wird aber gerne übersehen. Wir halten es angesichts der Debatten um die aktuelle Krise des Kapitals für wichtig darauf hinzuweisen, dass der Kapitalismus ein apersonales Herrschaftsverhältnis ist und es eben nicht um die "Schuld" einiger "gieriger" Manager geht.

Auch ist ein angeblich "gesunder" Europäischer Kapitalismus nicht gegen einen US Kapitalismus in Stellung zu bringen. Krisen sind im Kapitalismus systemimmanent, sie sind Ergebnis einer irrationalen totalitären Vergesellschaftung, in der nur die Steigerung des Profits zählt, nicht aber die Einrichtung einer vernünftigen Welt.

Als KommunistInnen kämpfen wir weiter für das Verschwinden des Kapitalismus, als AntifaschistInnen kämpfen wir dafür das es nicht zu reaktionären Krisenlösungen kommt.

Aus diesem Grund  - weil aktueller denn je - möchten wir euch nochmal das Krisen Podium des ...ums Ganze! Kongresses von Dezember 07 in Frankfurt an Herz legen. Dort diskutierten die Phase2, Michael Heinrich und Nobert Trenkle in zur Thematik.

Hier könnt Ihr nochmal den Audiomitschnitt der Veranstaltung anhören. Desweiteren empfehlen wir euch passend zum Thema einige interessante Beiträge:
 

 
Solidarität mit Joseph M.! PDF Drucken E-Mail
Aktuelles - Göttingen

Nach Brand in Afro-Shop und rassistischer Hetze des Vermieters:

Soli-Demo für Jospeh M. und gegen den alltäglichen Rassismus

Ein Bericht zu der am 30.9. stattgefundenen Demo gibt es hier
Im folgenden ist hier das von verschiedenen linken Gruppen und Einzelpersonen verfasste Flugblatt dokumentiert, das während der Demo verteilt wurde:
Solidarität mit Joseph M.!
Solidarität mit den Opfern von alltäglichem Rassismus!
In der Nacht zu Samstag, 27.09. brannte der Afro-Shop von Joseph M. im Ritterplan in der Göttinger Innenstadt vollständig aus. Für Joseph ist das eine finanzielle Katastrophe und eine menschliche Tragödie. Vor dem Hintergrund der Ereignisse der letzten Wochen bedeutet der Brand und das anschließende Verhalten der Polizei gegenüber Joseph einen politischen und menschlichen Skandal ersten Ranges.

Hintergründe: Die Ereignisse vor dem Brand

Seit Monaten ist Joseph von einer rassistischen Hetzkampagne betroffen. Sein Vermieter Jochen Freiherr von Waltershausen beleidigt, denunziert und verleumdet ihn aufgrund seiner Hautfarbe und mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln.

Nachdem der Hausbesitzer widerrechtlich und ohne Angabe von Gründen die Miete um 40% (!) erhöht hatte, weigert sich Joseph diese Mieterhöhung hinzunehmen und bietet stattdessen an, bis zur Klärung weiter die ursprüngliche Miete zu zahlen. Von Waltershausen verweigert von nun an die Annahme jeglicher Zahlungen. Stattdessen beschreitet er andere Wege. Er wendet sich mit einem Brief an die Göttinger NPD, in dem er wahrheitswidrig behauptet, er sei durch die ausstehenden Mietforderungen von der Pfändung bedroht. Die NPD griff diesen „Hilferuf“ bereitwillig auf und tönte auf Ihrer Homepage, gestützt auf von Waltershausens Brief, ein „Göttinger Vermieter hat ein Negerproblem“. Doch damit ist von Waltershausens Hetze keineswegs beendet. Im Gegenteil: Neben einer erfundenen Räumungsklage, von der kein Göttinger Gericht etwas weiß (vgl. Göttinger Tageblatt, 23.07.2008), behauptet von Waltershausen, er habe Joseph bereits im Februar gekündigt. Eine erneute Lüge.

Doch mit Lügen allein hält sich von Waltershausen nicht auf. Er schreitet zur Tat und installiert illegal eine Kamera, um den Afro-Shop zu überwachen. Er denunziert in den folgenden Wochen seinen Mieter in bester Blockwart-Manier mit frei erfundenen Vorwürfen bei diversen Göttinger Behörden: Er behauptet gegenüber dem Veterinäramt, Joseph verkaufe abgelaufene Lebensmittel. Er behauptet gegenüber dem Zoll, Joseph beschäftige SchwarzarbeiterInnen. Er behauptet gegenüber dem Ordnungsamt, Joseph betreibe Schwarzgastronomie. Alle Vorwürfe stellen sich nach der Überprüfung durch die Stadt als haltlos heraus. Als er mit „legalem Stress“, wie er sein Vorgehen selbst bezeichnet, nicht weiterkommt, bringt er ein Plakat neben dem Laden von Joseph an. Auf diesem behauptet er erneut wahrheitswidrig, M. schulde ihm 6.000 Euro. Gegen diese Form der öffentlichen Denunziation hat Joseph inzwischen vor dem Amtsgericht Göttingen eine einstweilige Verfügung erwirkt.

Dass von Waltershausen nach der Aussage einer Zeugin Joseph gedroht haben soll, ihm „ein paar Russen zu schicken“, die ihn „platt machen“, passt dabei genauso ins rassistische Bild wie die Tatsache, dass er sich mit dem Uslarer Anwalt Klaus Kunze inzwischen einen Rechtsbeistand gewählt hat, der selbst als vielfacher Verteidiger von Neonazis und als Stammautor bei der rechten Wochenzeitung Junge Freiheit einschlägig bekannt ist.

In den letzten Wochen laufen zwar keine bezahlten Schläger, dafür aber regelmäßig bekannte Neonazis vor Josephs Laden herum. Und sie treten auch zusammen mit von Waltershausen auf. Nach einem erneuten Streit brennt dann der Laden. Die Überwachungskamera wurde wenige Tage zuvor abgedeckt.

Die Ereignisse nach dem Brand

Was auch immer die Ursache des Brandes gewesen sein mag – ob Brandanschlag oder Kabeldefekt: Das Verhalten der Polizei in den folgenden Stunden ist skandalös. Die Beamten, die am Brandort eintreffen, benachrichtigen Joseph nicht. Als er am nächsten Tag seinen Laden öffnen will, steht er, völlig alleingelassen, vor den noch rauchenden Trümmern seiner Existenz. Was folgt, ist Desinteresse und Ignoranz der Polizei.

Joseph muss den Beamten jede Information aus der Nase ziehen. Die Polizei interessiert sich nicht für die Vorgeschichte, sondern nur für den technischen Defekt, der den Brand ausgelöst haben soll. Erst nach stundenlangen Diskussionen, aufgeschreckt durch anrufende MedienvertreterInnen und vor allem aufgrund massiven Drucks durch VertreterInnen von ver.di, Linkspartei und linken Gruppen bekommt Joseph schließlich zumindest Personenschutz gewährt – für eine Nacht.

Es ist dabei sicher kein Zufall, dass diejenigen, die sonst im Morgengrauen abschieben, dem Opfer einer rassistischen Hetzkampagne nicht die geringste Sensibilität entgegenbringen. Joseph trifft der alltägliche Rassismus dieser Gesellschaft besonders hart - durch das aggressive Vorgehen seines Vermieters, aber auch durch die Gleichgültigkeit von Behörden und Öffentlichkeit.

Umso mehr muss deshalb unsere Solidarität Joseph gelten.

Wir werden es nicht dulden, dass der Afro-Shop von rassistischer Hetze aus Göttingen vertrieben wird. Wir erwarten von der Stadt Unterstützung beim Aufbau eines neuen Ladens!

Gegen Rassismus! Deutsche Zustände angreifen!


 
Köln 19.-21 September: Resumee PDF Drucken E-Mail
Aktuelles - bundesweit

"Anti-Islam-Kongress" Köln :: Kleines Resumee :: Medien- und Linksammlung

Vom 19. - 21. September 2008 wollte sich die faschistische Bürgerbewegung „Pro Köln“ in Köln und Leverkusen zum „Anti-Islamisierungskongress“ treffen. Eingeladen waren viele Rechtsextreme aus ganz Europa, unter anderem Jean-Marie Le Pen von der „Front National“ (FN) aus Frankreich und Heinz-Christian Strache von der FPÖ aus Österreich. Beide sagten jedoch kurz vor dem Kongress ihre Teilnahme ab.

Anlässlich der erfolgreichen Verhinderung des Treffens der europäischer Rechtspopulisten am Freitag und Samstag in Köln durch Blockaden und militante Aktionen von mehren tausend AntifaschistInnen aus dem gesamten Bundesgebiet, sieht man sich im Umsganze-Bündnis bestätig: „Die Proteste in Köln zeigen die Notwendigkeit einer eigenständigen, linksradikalen Bewegung."

"Es ist zwar schön, dass vielen Rechten die beiden Tage in unangenehmer Erinnerung bleiben werden. Die Verhinderung des Kongresses war staatlicherseits jedoch zumindest einkalkuliert. Das ist kein Ausdruck eines Linksschwenks, sondern nur der Tatsache, dass man im Moment offenbar keine Konkurrenz rechts der CDU zulassen will. Es ging dem bürgerlichen Bündnis um dem Oberbürgermeister nicht darum, Rassismus und Nationalismus tatsächlich zu bekämpfen, sondern das Monopol darauf zu behaupten. Das zeigt wie richtig es war, dagegen auf einen linksradikalen Ausdruck schon am Freitag zu setzen,“ findet etwa Sahra Brechtel von der autonomen antifa [f] aus Frankfurt, die sich u.a im Rahmen des ...umsGanze!-Bündnis an der Mobilisierung beteiligt hatte.

Mit über 3000 TeilnehmerInnen und entschlossenen direkten Aktionen konnte durch die Demonstration ein linksradikaler Ausdruck der Proteste gegen den „Anti-Islam-Kongress“ gesetzt werden. In den Redebeiträgen des Antifa AK, Umsganze, Autonome Antifa F, Autonome Antifa Neukölln und der Ruhrgebiet-Vernetzung wurde deutlich, dass die antifaschistische Bewegung sich gegen die ideologischen und gesellschaftlichen Grundlagen der verschiedenen reaktionären Bewegungen zu stellen hat.

Der Angriff auf die Ausländerbehörde Kölns und der dazu abgespielte Redebeitrag zeigt noch mal deutlich, dass die Demonstration sich nicht zum Helfer eines „bürgerlichen Antifaschismus“ machen lässt, der über die tagtäglichen Ausgrenzungen von Menschen kein einziges Wort verliert. Somit ist die linksradikale Vorabenddemonstration als ein klarer Erfolg zu werten.

Bericht zitiert nach no-racism.mobi

Video zur Vorabenddemo:

weitere Links dazu:

[ Lokale Veranstaltungsreihe in Göttingen ]

[ Unser Aufruf in Kooperation mit der Göttinger Gruppe Gegenstrom ]

[...ums Ganze!-Aufruf ] [ Erklärung von ...ums Ganze! im Vorfeld ] [ Interview mit TOP-Berlin ]

[ Antifa-Mobi-Block ] [ Antifa-Konferenz ] [ AK Antifa Köln ]

Indymedia, Berichte: 1,2,3,4,5,6, Videos & Bilder

Die Redical [M] ist Teil des bundesweiten, linksradikalen ...ums Ganze!-Bündnis, das unter dem Motto "Religiöse und nationale Kollektive kippen: Für den Kommunismus!" auch nach Köln mobilsiert hat.


 
Marx-Herbstschule in Berlin PDF Drucken E-Mail
Aktuelles - ums Ganze Bündnis

Wir empfehlen:

Marx-Herbstschule mit Podiumsdiskussion und Konzert/Party vom 24.-26.10.2008 in Berlin

Als Teil des bundesweiten Bündnisses ...umsGanze! veranstalten wir erstmalig in Zusammenarbeit mit der Marx-Gesellschaft e.V., der Berliner Verein zur Förderung der MEGA-Edition, Theorie.Organisation.Praxis Berlin ,unterstützt von der Naturfreundejugend Berlin und der Rosa-Luxemburg-Stiftung, vom 24.-26. Oktober 2008  die Marx-Herbstschule in Berlin.

Geplant ist, in Arbeitsgruppen die “Resultate des unmittelbaren Produktionsprozesse” aus den Manuskripten des Kapitals zu lesen und zu diskutieren. Der Text von Marx ist hier sowie in MEGA2 Band II/4.1, S. 24-130 zu finden. Die Herbstschule findet statt in den Räumen der Rosa-Luxemburg-Stiftung

mehr Infos zum Ablauf & Anmeldung (bis 15.10) gibts hier